Marie Romanova

18.05.2026

Diagramm mit Kreisen in verschiedenen Größen auf schwarzem Hintergrund, Anordnung in einem nummerierten Raster.

Residency start

24.05.2026

Residency end

DE

Marie Romanova ist eine in Usbekistan geborene Fotografin, die in Luxemburg lebt und dort ihre künstlerische Praxis entwickelt hat. Sie hat sich auf filmische Porträtfotografie spezialisiert und beschäftigt sich dabei mit Intimität, Poesie, Erinnerung und Nostalgie. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Auftragsprojekten und persönlichen Erkundungen, wobei sie sich zunehmend auf die analoge Fotografie und einen intuitiveren, beobachtenden Ansatz beim Bildschaffen konzentriert. 

Während ihres Aufenthalts bei Dialogue in Wiltz entwickelt Marie Romanova ein intimes und forschungsorientiertes Projekt rund um den Begriff des Zuhauses. Ausgehend von persönlichem Material, das sie in Usbekistan gesammelt hat, verbindet sie Fotografie und Archivbilder, um zu erforschen, wie Erinnerung, Erbe und Identität durch Ort und Zeit geprägt werden. Ihr Ansatz schafft einen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart und verknüpft überlieferte Geschichten mit zeitgenössischen Erfahrungen. Indem sie ihre Praxis auf Wiltz ausweitet, untersucht sie, wie eine vorübergehende Umgebung als Zuhause wahrgenommen werden kann, und setzt sich dabei mit den subtilen emotionalen und sensorischen Ebenen auseinander, die Zugehörigkeit definieren. Romanovas Arbeit entfaltet sich als poetische visuelle Reise, die in Beobachtung, Reflexion und der stillen Komplexität persönlicher und kollektiver Erinnerung verwurzelt ist.

EN

Images © Marie Romanova

Ein Bild mit einer Vielzahl von mathematischen Symbolen und Zahlen in Schwarz auf weißem Hintergrund, was einen abstrakten mathematischen Kontext darstellt.

Marie Romanova is an Uzbekistan-born photographer based in Luxembourg, where she developed her practice. She specializes in cinematic portraiture, exploring intimacy, poetry, memory, and nostalgia. Her work moves between commissioned projects and personal explorations, with a growing focus on analog photography and a more intuitive, observational approach to image-making. 

 

During her residency at Dialogue in Wiltz, Marie Romanova develops an intimate and research-driven project around the notion of home. Starting from personal material gathered in Uzbekistan, she brings together photography and archival images to explore how memory, heritage, and identity are shaped through place and time. Her approach creates a dialogue between past and present, linking inherited histories with contemporary experience. By extending her practice into Wiltz, she investigates how a temporary environment can be perceived as home, engaging with the subtle emotional and sensory layers that define belonging. Romanova’s work unfolds as a poetic visual journey, rooted in observation, reflection, and the quiet complexity of personal and collective memory.