Ein Mann schaut durch einen Baum mit vielen Ästen im Vordergrund, im Hintergrund ist ein Himmel mit Wolken zu sehen.
Ein Seerosenteich mit grünem Wasser, bedeckt mit Seerosen und Wasserpflanzen. Jardin de Wiltz

Benjamin
Duquenne

05.05.2025

Eine Grafik mit vielen weißen Kreisringen auf schwarzem Hintergrund, geometrisches Muster.

Residency start

DE

Benjamin Duquenne, geboren 1979 im nordfranzösischen Roubaix, ist ein bildender Künstler, der sich zwischen Kunst, Umweltbewusstsein und sozialem Engagement bewegt. Er lebt und arbeitet in den Grenzregionen Nordfrankreichs und Belgiens und nutzt den öffentlichen Raum als zentrales Ausdrucksfeld. 

Seine künstlerische Handschrift entwickelte sich aus organischem Graffiti und Wandmalerei hin zu Installationen, die stark auf den jeweiligen Raum und dessen Kontext reagieren. In Zusammenarbeit mit der Architektin Hélène De Deurwaerder forscht er zu Themen wie Wandgestaltung, Raumkonzeption und Lichtgestaltung. Introspektion, Achtsamkeit und eine bewusste Lebensweise bilden das Fundament seines kreativen Prozesses – getragen von dem Wunsch nach Harmonie zwischen Mensch und Umwelt. Sein autodidaktischer Weg und seine intuitive Herangehensweise ermöglichten es ihm, eine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln.

Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert sich Benjamin Duquenne in Forschung zu Friedenskultur, Gesundheitsförderung und aktiver Pädagogik. In Kooperation mit lokalen Akteuren sucht er nach nachhaltigen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen – stets mit dem Ziel, Kultur für alle zugänglich zu machen.


2024 war er mit einer Arbeit bei der Urban Art Biennale im Weltkulturerbe Völklinger Hütte vertreten – ein bedeutender Meilenstein in seinem Schaffen.

EN

Eine Reihe von mathematischen Symbolen, Zahlen und Zeichen in Schwarz und Weiß, einschließlich Pfeile, Ziffern, Operatoren und Sonderzeichen.

Benjamin Duquenne, born in 1979 in Roubaix, northern France, is a visual artist whose work navigates the space between art, environmental awareness, and social engagement. He lives and works in the border regions of northern France and Belgium, using public space as his primary medium of expression.

His artistic language evolved from organic graffiti and mural painting into installations that respond sensitively to the surrounding environment and its social context. In collaboration with architect Hélène De Deurwaerder, he explores themes such as wall design, spatial concepts, and the use of light. Introspection, mindfulness, and conscious living form the foundation of his creative process—driven by a deep desire for harmony between people and the natural world. As a self-taught artist, Duquenne has developed a distinctive visual language through intuition and experience.


Beyond his artistic practice, he is involved in research related to peace culture, health promotion, and progressive pedagogy. Working closely with local partners, he seeks sustainable solutions to societal challenges—always with the aim of making culture accessible to all.

In 2024, he participated in the Urban Art Biennale at the UNESCO World Heritage Site Völklinger Hütte—a significant milestone in his artistic journey.

Image on the left © Marie Romanova in dialogue with image on the right © Benjamin Duquenne.